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Abschlussfahrt nach Italien  

Die Klassen 9b und 9c waren mit ihren Klassenlehrkräften Frau Pfau und Herrn Lang vom 2.-6. Juni 2014 am Gardasee. Verstärkt wurde das Lehrerteam durch Frau Balzer und Herrn Kretz. Einen Einblick in die ereignisreichen Tage liefern die folgenden Schülerberichte.

Wir schreiben das Jahr 2014 - den 05.06. um genau zu sein. Wir waren im Schullandheim in Peschiera. Es war ein Donnerstag, als es geschah. Endlich! Nach langem Warten endlich nach Venedig. Wir standen auf, verließen unsere Bungalows und gingen Frühstücken. Als wir das Frühstück (welches reichhaltig, aber nicht schmackhaft war) beendet hatten, stiegen wir in unseren Reisebus. Wir fuhren zwei knochenzermürbende Stunden, bis wir an den Hafen kamen. Davor durchkreuzten wir ein furchtbar heruntergekommenes Industriegebiet. Als wir auf einem großen Parkplatz angekommen waren, schritten wir Richtung Fähre. Wir fuhren weitere 30 Minuten mit der Fähre nach Venedig, direkt auf den Markusplatz. Das Panorama war atemberaubend. Ich zückte sogleich mein Handy und schoss einige Fotos. Als wir an der Promenade festmachten, stiegen wir aus, und schauten uns um. Wir waren umgeben von riesigen Menschenmassen. Wir kämpften uns durch die Flut aus Gesichtern zum Markusplatz. Nach kurzem Warten lernten wir unsere Führerin kennen. Sie stellte sich kurz vor und ging ohne weitere Abschweifungen voraus. Sie führte uns auf den Markusplatz und erzählte uns einiges über die Geschichte von Venedig und von der Festung. Als sie den äußerst langatmigen Vortrag über die Geschichte Venedigs beendet hatte, gingen wir Richtung Stadtmitte. Die Gassen waren eng und zugegebener Maßen recht heruntergekommen. Hier und da hielten wir an, um den Ausführungen unserer Führerin zu lauschen. Als die zwei doch recht informativen Stunden vorbei waren, hatten wir Ausgang. Ich und meine Freunde erkundeten Venedig nun auf eigene Faust. Immer bedacht darauf die Hand an den Wertsachen zu haben, schlängelten wir uns durch die von Menschen gesäumten Straßen. Nach einer guten Weile kamen wir wieder am Markusplatz heraus. Etwa gegen 17 Uhr trafen wir uns wieder mit dem Rest der Gruppe. Wir mussten uns ziemlich beeilen, um die Fähre zum Festland zu erreichen. Als wir auf der anderen Seite wieder ankamen, stiegen wir in den Bus. Nach kurzer Fahrt fielen mir erschöpft die Augen zu. Als ich aufwachte, befanden wir uns vor einem Supermarkt. Wir rüsteten uns für die am nächsten Tag kommende Rückfahrt aus und kehrten zurück auf den Campingplatz. Ich ging in unseren Bungalow und ließ mich erschöpft auf mein Bett fallen. Was ein schöner Tag. Mit diesem letzten Gedanken schlief ich ein.

Text von Jonathan Schuhmacher


Zweiter Ausflugstag
Heute den 4.6.14 haben wir einen Ausflug auf den Monte Baldo gemacht. Wir sind um 9.00 Uhr losgefahren vom Campingplatz und sind um 10.25 Uhr in Malcesine, der Stadt, die unterhalb vom Monte Baldo, liegt angekommen. Uns wurde vorab erzählt, dass es dort oben etwas kalt sein wird, darauf nahmen dann alle eine Jacke mit. Als wir dann an der Seilbahn ankamen, waren alle schon sehr erstaunt, wie weit die Seilbahn nach oben fährt. Alle waren aufgeregt, wir sind alle in eine Kabine gegangen, von daher war es dort sehr eng drin. Aber trotzdem hatten wir in der Kabine, die uns 1800m nach oben gebracht hat, einen wunderschönen Ausblick auf den Gardasee bis zum Himmel. Als wir endlich oben ankamen, bekamen wir eine gigantisches und faszinierendes Panorama zu Gesicht. Man konnte von dort oben die Schnee bedeckten Alpengipfel, über die kantigen Profile der nahen Berge bis zu den sanften Ausläufern im Tal sehen. Natürlich werden hier auch Naturführungen, Paragliding angeboten und oft werden Mountainbiker gesehen, ebenso gibt es dort oben Events und natürlich eignen sich die Pisten super zum Ski fahren. Oben auf den Monte Baldo machten wir eine kleine Pause und genossen die Aussicht, später machten wir uns mit der Seilbahn auf den Weg nach Malcesine. Danach machten wir uns auf den Weg zur Anlagestelle, denn geplant war eine Bootstour nach Limone für 6€. Aber zuerst bekamen wir 30 min. Zeit um uns ein wenig in Malcesine umzusehen. Malcesine ist eine Stadt am Ostufer des Gardasees mit 3705 Einwohnern. Wird auch oft als Perle des Gardasees bezeichnet. Und ist einer der beliebtesten Ferienorte am See. Als wir dann später die Heimreise zum Campingplatz antraten, hätten einige gerne noch länger Zeit gehabt, aber es war trotzdem ein schöner Tag und wir haben viel gesehen.

Text von Angela Schiller


Erster Ausflug

Verona- die Stadt von Romeo und Julia

Unsere erste Exkursion auf unserer Klassenfahrt nach Italien ging in die wunderschöne Stadt Verona. Wir sind gleich nach dem Frühstück losgefahre. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde. Dort angekommen trennten wir uns von unserer Parallelklasse und sind mit unsrer Stadtführerin zu einem großen Platz neben der "Arena di Verona", einem großen Amphitheater, gegangen. Sie erzählte uns, dass es gigantische Ausmaße von 140 Metern Länge und 110 Metern Breite besitzt.
Außerdem sagte sie noch, dass das Theater wegen der einzigartigen Lage ein idealer Ort für Veranstaltungen, wie z.B. Opern und Theateraufführungen sei. Es lockt jährlich hunderttausende von
Zuschauern an. Als nächstes sind wir weiter zum Etsch Fluss gegangen. Wir sind zu dem Teil des Flusses, wo die erste Schleife endet und die zweite beginnt, gegangen. Von dort aus hatten wir einen guten Blick auf die Burg und die Brücke. Die Brücke wurde im 14. Jahrhundert im Auftrag
der Familie Scala gebaut. Danach sind wir weiter zur "Piazza delle Erbe", einem großen Platz mit vielen Restaurants, kleinen Märkten und einem Turm, gegangen. Dieser Patz wurde in der römischen Zeit als zentraler Platz für das gesellschaftliche Leben Veronas genutzt. Dann sind wir zum "Signori" Platz gegangen. Darauf stand eine große Statue des Dichters Dante. Als letztes sind wir der berühmten Geschichte von Romeo und Julia auf den Grund gegangen. Wir standen hinter dem angeblichen Haus von Julia. Uns wurde erzählt, dass es verschiedene Versionen von der Geschichte gäbe. Die, die wir kennen, war die von Shakespeare, jedoch hatte er Verona noch nie besucht. Wir standen im Hof von Julia und konnten einen Blick auf ihren Balkon und die Statue von Julia werfen. Man sagt, wenn man die vergoldeten Stellen anfasst, bekommt man Glück in der Liebe.
Danach war die Stadtführung vorbei und wir hatten noch sehr viel Zeit, uns die Stadt selbst anzuschauen oder shoppen zu gehen. Verona – eine Stadt von seltener Schönheit.

Text von Isatou Jamanka

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